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Discuto
348 Tage noch (endet 04 Apr)
Beschreibung
Dies ist ein Pilotdiskurs für das BSW.
Primär geht es um die Frage, ob mit der strukturierten Diskussion tatsächlich eine zeitgemäße "Consultation" ermöglicht und unterstützt wird:
Ganz einfach: Jeder Text wird in "Abschnitte" gegliedert, die einzeln bewertet und diskutiert werden.
Der Einstieg über Registrierung und Anmeldung entspricht dem Internet-Standard - für aktive Teilnahme bitte unbedingt ausprobieren!
Momentan noch sekundär ist der Inhalt "Vernunft und Gerechtigkeit". Aber für die Zukunft ist entscheidend(!), ob hier ein Weg eröffnet werden kann, Vernunft und Gerechtigkeit für alle Inhalte in zeitgemäßer Qualität zu praktizieren.
Beide Dimensionen sollten zunächst im kleinen Kreis kritisch erprobt und weiterentwickelt werden. Selbstverständlich(!) stehen auch hier schon alle Texte zur kritischen Diskussion - zwecks Verbesserung!
Weitere Informationen
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LETZTE KOMMENTARE
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Ich hoffe sehr, dass sich bald beim BSW eine Kompetenz für einen grundsätzlichen Diskurs über den Nutzwert von reiner und praktischer Vernunft (schlag nach bei Kant!) findet.
Falls ich das Ende meines 89. Lebensjahres erreiche, ohne dass davon etwas sichtbar wird, dann wird das vielleicht noch mein letztes Thema. Aber das wäre doch eine unerfreuliche Notlösung!?!
P1
Entwurf Wolfgang Schallehn
Dezember 2024(mini), überarbeitet April 2026
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Vernunft und Gerechtigkeit
P2
Vernunft und Gerechtigkeit sind maßgebende Grundlagen und Voraussetzungen für jegliche menschenwürdige Gesellschaft -- insbesondere für partizipative Demokratie.
HG Vernunft und Gerechtigkeit sind höchst erstrebenswerte, allerdings auch ziemlich vielfältige Zivilisationsziele.
Ganz nebenbei sei hier vorangestellt, dass der nachfolgend propagierte Verständigungsmodus für alle "einfachen" Situationen auch ohne Tools praktiziert werden kann...
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P3
Vernunft und Gerechtigkeit sind der Weg für die Lösung aller gesellschaftlichen Probleme, die von Menschen durch eigene Entscheidung bewältigt werden können.
HG Die "eigene Entscheidung" kann indivduell oder im Kollektiv getroffen werden.
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P4
Vernunft und Gerechtigkeit brauchen Verständigung und Klarheit.
Damit Vernunft und Gerechtigkeit auf Dauer eine partizipative Demokratie tragen können, müssen sie "dem Volk" verständlich erklärt werden.
Ganz nebenbei ist damit gesagt, dass Vernunft und Gerechtigkeit nur mit einem hohen Bildungsgrad praktiziert werden können. Doch das ist ein eigenes Thema.
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P5
Vernunft und Gerechtigkeit sind höchst erstrebenswerte, allerdings auch ziemlich vielfältige Zivilisationsziele.
HG Diese Vielfalt führt unvermeidbar zu Widersprüchen zwischen den Vertretern der verschiedenen Interpretationen und Interessen.
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P6
Vernunft und Gerechtigkeit bilden eine dialektische Einheit.
HG Der Begriff "Gerechtigkeit" wird immer dann relevant, sobald praktisches Handeln nicht mehr "durch Vernunft per se" bestimmt wird -- also eine Abwägung konträrer Interessen notwendig ist, die jede für sich berechtigt sind.
Gerechtigkeit wird grundsätzlich an Regeln gemessen. Diese Regeln sollten im Sinne des Gemeinwohls "vernünftig" sein.
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P7
Wir vermeiden das opportune "Die anderen sind schuld!
H Denn sowie unsere Gruppe sich von anderen distanziert, sind wir unausweichlich deren "andere". Also sind wir alle irgendwie "andere". (Ebenso, wie wir Deutschen fast in der ganzen Welt Ausländer sind ;-) Das "Die anderen sind schuld." impliziert "Wir alle sind schuld!"
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P8
"Wir haben das wohl verbockt"
Dieses Rushdie-Zitat aus dem LVZ-BLICKPUNKT vom 30.März 2026
... dort weiterlesen!!
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Verständigungsmodus
P9
Zivilisation braucht einen Verständigungsmodus.
HG Sobald zwischen berechtigten konträren Partikularinteressen abzuwägen ist -- also in politischen Problemlösungsprozessen praktisch immer -- sollte die Problemlösung grundsätzlich durch Verständigung zwischen den Kontrahenten erreicht werden. Dies sollte methodisch durch einen hilfreichen Verständigungsmodus unterstützt werden.
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P10
Ein Verständigungsmodus, der hilfreich und verlässlich die Zusammenarbeit in Teilnehmerkreisen beliebiger Größenordnung unterstützt, müsste mindestens folgende Funktionalitäten bieten:
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P11
- Jeder Diskurs ist nach Inhalt und Geltungsbereich abzugrenzen.
..x.. .... =?….. ..... .... ((selbstverständlich!))
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P12
- Alle entscheidungsrelevanten Kernaussagen sind einzeln bewertbar und kommentierbar.
..... .... =?….. ..... ....
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P13
3. Zur Bewertung jeder Kernaussage sind neben JA und NEIN auch die Optionen "JA, allerdings" und "NEIN, immerhin" sowie NEUTRAL angeboten.
((Diese Funktionalitätt ist hier erstmals allegorisch skizziert - bislang in Discuto noch nicht realisiert.))
..... .... =?….. ..... ...
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P14
4. Jede Kernaussage hat ein aufklappbaren Hintergrund für Links, Definitionen, Erörterungen
((Irgendwo auf diesen Text klicken, um den Hintergrund aufzuklappen!))
..... .... =?….. ..... .…
Hier im „Hintergrund“ können nun Texte mit Erörterungen, Quellverweise u.a.m. stehen – als Informationen, die eigentlich nicht wie die Kernaussage zur Bewertung/Entscheidung stehen, aber für deren Interpretation dienlich sind. Diese Konstruktion soll bewirken, dass alle Teilnehmer beim „Einstieg“ zunächst einen Überblick über möglichst viele Kernaussagen sehen.
Eine Diskussion des Hintergrundes ist freilich in den Kommentaren möglich.
((Irgendwo auf diesen Text klicken, um den Hintergrund aufzuklappen!))
..... .... =?….. ..... .…
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P15
5. Bearbeitbarkeit aller eigenen Texte für Teilnehmer und Moderatoren.
..x.. .... =?….. ..... ....
((fast selbstverständlich, jedoch nicht für die "Hintergründe")))
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P16
5. Bearbeitung des Ergebnisdokumentes durch Moderatoren, die auf objektive Berücksichtigung der Bewertungen und Kommentare verpflichtet sind.
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P17
Ziel-Maxime des BSW "nach außen":
BSW Vernunft und Gerechtigkeit bringt Verständigung und Klarheit.



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